TCC (Take Care Center) Südküste

Ein Projekt im Zeichen der Zukunft – eine faire Chance auf eine lebenswerte Zukunft.

Die Region Tiwi gehört zu den armen Gebieten an der Südküste.
Seit dem Einbruch des Tourismus kommt diese Gegend kaum hoch.
Hohe Arbeitslosigkeit und Armut prägen das tägliche Straßenbild.

Auf der anderen Straßenseite, abseits der Touristenhochburgen, findet man sich wortwörtlich in einer anderen Welt wieder.
Menschen schlafen am Lehmboden und wohnen in halb verfallenen Lehmhütten.
Zu essen gibt es meist nur einfache Nahrung wie Ugali, Reis, Bohnen und saisonale Früchte – 90% der Bewohner sind hier Tagelöhner und einfachste Fischer.
Die Kinder können oft nicht zur Schule gehen, weil sich die Eltern diese nicht leisten können.
Genau hier setzen wir mit unseren Schulpatenschaften an, damit die Kinder zumindest eine Grundschulausbildung und damit später ein leichteres Leben haben.

Aber wir gehen noch einen Schritt weiter.

Mitte Dezember 2019 hat Zukunft-Dank-Dir das 1. TAKE CARE CENTER eröffnet. Ganz einfach aufgebaut – 2 Räume angemietet, ausgemalt, Strom gelegt, Türen eingebaut. In einem Raum betreiben wir ein kleines Lebensmittelgeschäft. ZDD kauft billigst bei Großhändlern und kann damit auch sehr, sehr günstig an die Dorfbewohner verkaufen. Mit dem „Gewinn“ kann bereits nach 3 Monaten Betrieb ein kleines Gehalt an die Mitarbeiter ausbezahlt werden, wir können den gebrauchten Strom bezahlen und auch den nächtlichen Wachdienst. Bis auf die Miete ist das TCC bereits jetzt selbsttragend!

Im 2. Raum wurde eine kleine Schneiderei (3 Nähmaschinen) eingerichtet. Die meisten Schuluniformen für das Schuljahr 2020 konnten wir bereits selbst fertigen! Auch können hier die Dorfbewohner günstigst Schuluniformen für ihre Kinder bestellen. Im Geschäft kostet eine Uniform KES 920-950. Im TCC schaffen wir die Produktion mit einem kleinen Aufschlag um KES 350!

Gleich gegenüber dem TCC ist auch die Hermann Schule – eine sehr große öffentliche Schule, deshalb bieten wir auch günstigst Schulhefte, Bleistifte usw. für den Schulbedarf an. Kleine Süßigkeiten, weil hier erschwinglich, werden gerne gekauft. Alles in allem ist das TCC nach nur 3 Monaten zu einem Dorfmittelpunkt geworden und man trifft sich hier für Tratsch und Klatsch – Erfahrungsaustausch – eine „verbale Kleine Zeitung“.


Das TCC Konzept wird laufend evaluiert, verbessert und wir haben im März (bei unserem letzten Aufenthalt) viele Ideen mitgebracht. Sobald sich die derzeitig Situation (Corona) einigermaßen zu beruhigen beginnt, werden wir mit der Umsetzung dieser Ideen beginnen.

Das Schwesternprojekt MTCC (Medical Take Care Center) in Gongoni ist schon in Planung.

Wenn auch DU mithelfen willst melde Dich gleich heute als Mitglied an oder unterstütze mit einer Spende.


Hausbau in Gongoni

Soforthilfe für eingestürztes Haus

Es regnet seit Wochen immer wieder sehr heftig.
Das Lehmhaus einer von uns betreuten sehr armen Flüchtlingsfamilie wurde wegen starker Regenfälle zerstört. Unser Vorstand hat spontan entschlossen der Familie ein neues Haus zu bauen.

Nachdem im März 2019 unser erstes Projekt „Brunnen in Gongoni“ mit einer großen Feier seiner Bestimmung übergeben wurde, führte uns das Schicksal wieder nach Gongoni. Unser Vorstand hat sich spontan dazu entschlossen der armen Familie eine Sorge abzunehmen – die Sorge um das Dach über dem Kopf. Wenn auch DU mithelfen willst, melde Dich gleich heute als Mitglied an.

Mit heutigem Stand (25.11.2019) wurden € 2.200,- an Baukosten nach Gongoni bezahlt.
Weiters haben wir spontan beschlossen den Nachbarn der Baustelle mit einem Essenspaket auszuhelfen.

Das Wetter spielt derzeit richtig verrückt. Es ist nicht nur ein lokales Phänomen. Der ganze Osten Afrikas wird schon seit Wochen von heftigen Regenfällen heimgesucht, was ja grundsätzlich keine Seltenheit ist. Klimaexperten erklären den schweren Regen in diesem Jahr mit einem Wetterphänomen, dem Indischen-Ozean-Dipol. Das sind Schwankungen der Oberflächentemperatur des Indischen Ozeans. Im Osten vor der Küste Afrikas ist das Meer derzeit deutlich wärmer als sonst. Dies führt zu deutlich mehr Verdunstung und stärkeren Regenfällen die landeinwärts ziehen. In Somalia sind z.B. Zehntausende Menschen vor den Wassermassen geflüchtet und in Kenia bis heute 50 Menschen tödlich verunglückt.
Die Menschen kommen einfach nicht zur Ruhe. Kurze Regenpausen werden genutzt um die schwersten Schäden zu beseitigen. Genau in dieser Zeit versucht unser Bauteam auch so schnell wie nur möglich am Bau weiterzukommen.
Das Haus wurde rechtzeitig vor Weihnachten gesegnet und an die glücklichen Bewohner übergeben.

Fotos vom Baufortschritt und der Fertigstellung

Videobotschaft unseres Projektleiters


Brunnen für Gongoni

Wasser ist die Basis des Lebens

Der Spatenstich

Der Brunnen wurde bereits an den Betreiber übergeben.
DANKE an alle die uns bei diesem Projekt unterstützt haben.

Facts
Tiefe: ca. 60 Fuss (18m)
Beginn: Dezember 2018
Eröffnung: 21. März 2019
Kosten: € 6.000,- pauschal


Haus Sanierung


Wir haben nach langer Besprechung mit Athman beschlossen, sein Haus zu sanieren und das verfaulte Palmendach (Makuti) gegen ein langlebiges Aluminiumdach zu tauschen. In Kenia sind rund die Hälfte aller Dächer aus Palmen – mit einer Lebensdauer von nur wenigen Jahren. Danach muss wieder aufwendig erneuert werden. Mit dem Aluminiumdach hat der Familienvater für viele viele Jahre eine Sorge weniger – und Zukunft-Dank-Dir  hat wieder nachhaltig geholfen.
Ein große DANKE an die Firma AMess Messtechnik die anstelle von Weihnachtsgeschenken die Kosten für die Dachsanierung übernommen hat.


Ausflug mit Freunden


Es gibt nichts Schöneres, als Kinder, die wochenlang oder auch noch nach Jahren, vom Erlebten erzählen. So haben wir 2017 in Eigenregie eine Safari in den Shimba Hills National Reserve unternommen. Ein 193 km² großes Naturschutzgebiet, rund 30 km südwestlich von Mombasa. 
Wir haben 2 Minibusse gemietet. Danach ging es los – 7 Erwachsene und 7 Kinder. Schon bei der Anfahrt haben die Kinder Löwen gesehen, obwohl es in diesem Gebiet gar keine gibt!
Eine Wanderung zu den rund 20m hohen Sheldrick Falls und ein abschließendes Essen in der Lodge war das Highlight des Tages. Dieser Tag war für uns – aber vor allem für die Kinder – unvergesslich! Zukunft-Dank-Dir  schenkte unvergessliche Freude, denn auch diese kann sehr nachhaltig sein…

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Patenschaften


Mit der Übernahme des Schulgeldes können diese Kinder in eine Privatschule gehen.
70 Patenschaften konnten wir bis jetzt erfolgreich vermitteln. Das jüngste Patenkind ist gerade 3 Jahre und das älteste Patenkind 24.  Sie ist gerade im letzten Jahr ihres Studiums mit dem Schwerpunkt political sience und wird zur künftigen Leiterin aufgebaut. Inzwischen sind wir wie eine große Familie. Alle genießen auch unser gegenseitiges vollstes Vertrauen. Grundsätzlich haben wir zu ALLEN Patenkindern einen persönlichen Kontakt. So machen wir z.B. gemeinsam Ausflüge, Badetage, Shopping, Relaxen …
Weitere Kinder warten bereits auf ihre große Chance – sei auch DU Pate!

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Lebensmittel | Einkäufe | Freunde


Man bekommt mit der Zeit ein Gespür für dringend benötigte Dinge.
In Absprache mit den Familien gehen wir dann shoppen – ein riesiges Abenteuer für die Kinder…
Gekauft werden Lebensmittel, Schuhe aus Leder, eine Hose aus Baumwolle, ein Fußball …

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Direkthilfe die zu 100% ankommt

In Abstimmung mit unserem Vor-Ort-Team in Kenia suchen wir laufend Familien, Schulen und Mütter, die allein erziehend sind, denen wir mit Nutztieren nachhaltig und sinnvoll helfen können. Wenn noch keine Erfahrung in der Haltung dieser Tiere vorhanden ist, veranstalten wir in Kooperation mit örtlichen Farmern Schulungen.
Mit deiner Unterstützung hilfst du uns Tiere und Lebensmittel vor Ort zu kaufen.
Nachhaltiger kann Deine Hilfe nicht mehr sein…

Wenn man vorher noch nie ein Nutztier gesehen hat, wird der richtige Umgang mit Tieren in Workshops bei einem befreundeten Farmer gelernt. Der Preis für Mais, Bohnen, Salz, Zucker liegt ungefähr bei der Hälfte unseres Preisniveaus. Teilweise kosten Lebensmittel wie z.B. Zucker und Salz aber soviel wie bei uns. Aber in Kenia gilt „man muss nur wissen, wo man kauft, Angebote vergleichen, informieren und Preisverhandlungen durchstehen“ … Du möchtest eine Familie mit Lebensmittel oder Tieren unterstützen?
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